Körperorientiertes Stressmanagement

 

Der heutige Leistungs- und daraus resultierende Zeitdruck führt zu einer steigenden Stressbelastung. Stress über einen längeren Zeitraum führt nicht nur zu einer psychischen Belastung, sondern hat auch negative körperliche Folgen. Viele Menschen fühlen sich ausgebrannt und geraten aus der Balance. Häufig ist der Bezug zum Körper verlorengegangen, den man mit seinen negativen Stressreaktionen nur noch als "Bedrohung" wahrnimmt. Beschwerden äussern sich dann plötzlich auch im Bewegungsapparat, zum Beispiel in Form von Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Kieferbeschwerden, Herz-, Kreislaufproblemen und vielen anderen Symptomen. Man spricht dann von psychosomatischen Krankheiten.

 

Mit Hilfe eines ausgeglichenen Lebensstils (Work-Life Balance) kann man wieder zu seiner "Mitte" finden. Ein wichtiger Aspekt spielt hierbei die mit sinnvollen Tätigkeiten erfüllte Freizeit, die einen Ausgleich zum Arbeitsleben bieten sollte.

Sanfte Bewegungsmethoden aus der fernöstlichen Kultur wie TaiChi/Qigong helfen, durch bewusste, langsame, meditative Bewegungen sich zu entschleunigen und wieder zu erden.

Wenn wir lernen, die Sprache des Körpers in Achtsamkeit wahrzunehmen, gelingt es, das automatische Denken und Handeln, sozusagen den Autopiloten des Alltags, des Bekannten, des Gewohnten zu unterbrechen und neue Handlungskompetenz zu gewinnen.

 

Ein langsames bewusstes Lauftraining in der Natur baut Stresshormone ab, Glückshormone auf und schafft Raum und körperliche Fitness.

 

Fitnessboxen und Krafttraining können ein besonderes Erlebnis sein, da sie, gezielt eingesetzt, das Selbstwertgefühl enorm steigern können, abgesehen von einer völligen Entladung aller Stresshormone.

 

Lernen Sie wieder in Ihren Körper hineinzuhorchen und ihn wie einen guten Freund zu behandeln!

© Lars Hüneke