Functional Training - Fit mit System

 

Jede Sportart hat ihre eigenen spezifischen Bewegungsabläufe. Viele Sportarten weisen jedoch Gemeinsamkeiten auf. Grundbewegungsformen  wie Laufen, Springen und Seitwärtsbewegungen kommen in vielen Sportarten vor. Schnellkraft wird z.B. in allen Ballsportarten benötigt, Rumpfkraft ist für den Tennisspieler genauso wichtig wie für den Golf- oder Hockeyspieler.

 

Aber auch im Alltag und Freizeitsport wird Koordination und Kraft gefordert. Das merken Sie, wenn Sie im Frühjahr den Garten herrichten ebenso wie beim Mountainbiken oder Bergsteigen am Wochenende. In Amerika wird dieser Gelegenheitssportlertyp als "Weekend Warrior" bezeichnet.

 

Functional Training baut auf den Gemeinsamkeiten verschiedener Sportarten auf und trainiert diese Sportler mit ähnlichen Übungen.

Krafttraining an Geräten ist nicht nur unfunktionell, da das Gewicht auf einer fest vorgegeben, eindimensionalen Bahn bewegt wird, sondern sogar gefährlich, da die kleinen stabilisierenden Muskeln nicht mittrainiert werden, was häufig Probleme wie Wirbelsäulen- und Schulterinstabilitäten zur Folge hat.

Der Sportler dagegen muss bei der Ausführung seiner Sportart selbst für die Stabilität im Bewegungsablauf sorgen.

Beteiligt sind bei allen natürlichen Bewegungen also immer mehrere Gelenke und mehrere Muskeln im Zusammenspiel und genauso sollte man diese Muskeln auch trainieren.

© Lars Hüneke